Auf Initiative zahlreicher Bürgerinnen und Bürger, die sich mit einer Online-Petition und einer Unterschriftensammlung für einen sicheren Schulweg eingesetzt haben, wurde die Errichtung eines Fußgängerüberwegs in der St.-Dionys-Straße auf Höhe des Eichenwegs initiiert.
Bei einem gemeinsamen Ortstermin mit dem Landkreis Lüneburg wurde das Vorhaben als sinnvoll bewertet, um ein sicheres Überqueren – insbesondere für Schulkinder – zu gewährleisten. Der Landkreis stellte eine Kostenübernahme in Aussicht, während die Gemeinde lediglich die Kosten für den Stromanschluss (ca. 5.000 Euro) übernimmt. Dieser Umsetzung hat der Rat am 16.12.2025 einstimmig zugestimmt.
Der Bürgermeister (UWG Barum) hat aktuell beim Landkreis den Stand der Planungen abgefragt. Dabei wurde mitgeteilt, dass die Verwaltung die Situation neu bewertet.
Obwohl bei der gemeinsamen Ortsbesichtigung Einvernehmen über die Notwendigkeit des Überwegs bestand, führt der Landkreis nun an, dass eine Verkehrszählung im Winter ergeben habe, dass kein Zebrastreifen erforderlich sei.
Um zu prüfen, ob sich die Verkehrslage im Sommer anders darstellt, ist nun eine ergänzende Verkehrszählung nach den Sommerferien vorgesehen. Ursprünglich war ihre Durchführung bereits vor den Sommerferien vorgesehen, hat sich jedoch durch behördeninterne Verzögerungen nach hinten verschoben. Nun wartet der Landkreis das Ende der Ferien ab.
Die Gemeindeverwaltung hält an der ursprünglich vereinbarten Lösung fest. Frank Isenberg wird den Prozess nach den Sommerferien engmaschig begleiten, um die Ergebnisse der erneuten Zählung zu prüfen und die Umsetzung des Ratsbeschlusses gegenüber dem Landkreis mit Nachdruck einzufordern.

