Betriebswirtin (B.A.), Nachhaltigkeitswissenschaftlerin (M.Sc.), geb. 1988

ENGAGEMENT IM RAT
Mitglied in der interfraktionellen Projektgruppe für die Fertigstellung des Saal
Mein Name ist Susanne Heinz, viele nennen mich „Sanne“. Ich bin 37 Jahre alt, selbstständige Umwelt- und Unternehmensberaterin und Mutter zweier Kinder (11 Monate und 3 Jahre alt). Ich bin „erst“ 2020 in den Ortsteil Barum gezogen. Die ruhige Natur, die kurzen Wege, die herzliche Nachbarschaft – hier fühlte ich mich nach zwölf Jahren in Lüneburg schnell zu Hause. 2023 und 2025 ist unsere Familie um zwei Kinder gewachsen. Seitdem denke ich nicht mehr in Jahren, sondern in Jahrzehnten. Was hinterlassen wir hier? Genau deshalb kandidiere ich in dieser Amtszeit zum ersten Mal für den Gemeinderat.
#Neubarumer #Innovation #Familie
Beruflich begleite ich seit 2014 als zertifizierter Design Thinking Coach Unternehmen dabei, ihre Geschäftsmodelle so neu zu denken, dass kreislauffähige Produkte darin durch vorausschauendes Moleküldesign niemals zu Müll werden (Circular Economy/ neue Kreislaufwirtschaft).
Dieses Know-how im Umgang mit komplexen Themen möchte ich für Barum nutzen. Die UWG Barum, eine sehr diverse Gruppe mit unterschiedlichsten Perspektiven und Kompetenzen, habe ich während der ersten Amtszeit aus der zweiten Reihe intensiv kennen und schätzen gelernt. Mit ihnen im Rücken, traue ich mich als junge Frau die Kommunalpolitik anzugehen – trotz Zensus, verpflichtender Landesvorgaben und Samtgemeindeumlage.
Was ich bewusst ansprechen möchte: Als frisch gebackene Eltern und neue Hausbesitzer gibt es vieles, was wir uns vorgenommen, aber selbst noch nicht umgesetzt haben – von neuen Fenstern bis zur Regenwasserzisterne. Vielleicht geht es manchen von Euch ähnlich und wir können uns gemeinsam zu solchen Themen weiterbilden, uns über realistische Zeitpläne und Finanzierungsmodell austauschen.
Meine Themen für Barum
Die nachfolgenden Themen spiegeln wider, was mich antreibt. Viele davon beginnen mit einem Prüfauftrag: Ich verspreche nichts, was ich nicht halten kann. Aber ich verspreche, die richtigen Fragen zu stellen, Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen und Dinge anzustoßen, die unsere Gemeinde lebenswerter, widerstandsfähiger und zukunftsfähiger machen.
- Proaktive Bürgernähe: Ratsentscheidungen aktiv und verständlich kommunizieren, Teilnahme an öffentlichen Sitzungen bewerben und mit anderen Beteiligungsformaten experimentieren
- Kindergarten: Neubau oder Sanierung vorantreiben, dabei Baugesundheit, Nutzerbedürfnisse und Ökonomie abwägen
- Eichenprozessionsspinner & Schutz des ortsprägenden Baumbestandes: Hartnäckig bleiben, um politische und praktische Lösungen zu finden, um die gesundheitliche Gefahr einzudämmen (Eine Raupe besitzt ca. 630.000 unsichtbare Brennhaare. Diese Härchen bleiben bis zu 11 Jahren gefährlich.)
- KI in Lokalpolitik: Künstliche Intelligenzen und Automatisierung rücksichtsvoll für Bürgerinformation einsetzen und ehrenamtliche Ratsmitglieder entlasten
- Willkommensinfo für Neubürgerinnen: Überblick über relevante Informationen geben und Einstieg in lokale Vereine schaffen
- Fahrradweg St. Dionys – Bardowick: Kosten prüfen, Zuständigkeiten abstimmen, Sanierung anschieben
- Barumer See: FFH-Schutz und sanften Tourismus in Balance bringen. Wenn möglich analoge und digitale Beschilderung verbessern (z.B. durch GoogleMaps Eintrag, Komoot App, Webseitenkorrekturen o.ä. )
- Regenwassernutzung: Infos zu Zisternen, Tonnen, Hygieneherausforderungen & automatisierter nächtlicher Gartenbewässerung bereitstellen, sowie Nutzung als Grauwasser in WC und Waschmaschine sichtbar machen
- Resilienz unserer Gemeinde: Prüfen welche Zukunftsthemen angegangen werden sollten (z.B. Bewerbung auf modernen Mini-Supermarkt, regionale Phosphorkreisläufe, Schwammdorf-Massnahmen, Schimmelprävention und Lehm-Innenausbau, altersgerechte Umnutzung, Bürgergenossenschaften)
Wie ich mich bisher eingebracht habe (2021-2026)
In der bisherigen Legislaturperiode der UWG war ich im Hintergrund tätig, habe Recherchearbeiten durchgeführt und unseren Gemeinderäten zugearbeitet
2022 habe ich die UWG in der interfraktionellen Projektgruppe für die Fertigstellung des Saal vertreten, bis ich im Sommer wegen Schwangerschaftsbeschwerden kürzer treten musste. Die Hausordnung sowie eine Nutzungs- und Gebührenordnung wurden gemeinsam fertiggestellt. Die Ausschreibung des Innenmobiliars und Tresens übernahm letztendlich dankenswerterweise Petra Baden
Umfragen und Beteiligungsformate für Bürgerinnen und Bürgern (Umfrage zu Nutzungswünsche für den Saal mit reger Beteiligung: online – 145 Teilnehmende, analog – 76), Namensfindung des „Saal am Sees“ als zweistufigen Prozess gemeinsam mit der Projektgruppe)
„Aber ich verspreche, die richtigen Fragen zu stellen, Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen und Dinge anzustoßen, die unsere Gemeinde lebenswerter, widerstandsfähiger und zukunftsfähiger machen.“

